Die Schulzeitung der IGS Franzsches Feld

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Braunschweiger machen Riesenschritt Richtung Aufstieg


Am vergangenen Freitag um 19:00 Uhr trat die Braunschweiger Eintracht im Spitzenspiel gegen den schon feststehenden Meister den 1.FC Magdeburg an, seit längerer Zeit mal wieder vor ausverkauftem Stadion. Über 22.000 Fans kamen, denn es ging um viel. Am vorangegangenen Freitag hatte nämlich der direkte Konkurrent, der 1.FC Kaiserslautern, gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren. Seitdem gibt es für die Eintracht eine Riesenaufstiegschance. Sie müssten die letzten drei Saisonspiele gewinnen, und egal wie Lautern spielen würde, würde Eintracht Braunschweig aufsteigen. 

 

Also hinein ins Spiel. Die Braunschweiger machten direkt Druck und bekamen so gleich zu Beginn mehrere Ecken. Doch schon nach zehn Minuten ließ die Eintracht nach und fing an, viel zu schlampig zu spielen. Und immer wieder wurden gute Konterchancen durch zu weite oder zu ungenaue Pässe verschenkt. Kurz vor der Pause kam dann nochmal ein guter Moment. Durch etwas Glück entsteht ein Doppelpass zwischen Bryan Henning und Jan Hendrik Marx. Als Hennig dann im Strafraum der Magdeburger angekommen war, wurde er von einem Magdeburger Verteidiger zu Fall gebracht, also Elfmeter. Lauberbach trat an. Er nahm Anlauf und schoss so halb in die rechte Ecke. Das reichte nicht. Reimann, Magdeburgs Torwart, tauchte ab und parierte den Ball. 

 

 

In der zweiten Hälfte wurde Braunschweigs Leistung wieder besser und diesmal klappte es. Nach einer Ecke von Maurice Multhaup köpfte Jannis Nikolaou den Ball ins Tor. Ab da warf der 1.FC Magdeburg mehr Energie nach vorne und wurde torgefährlicher. In der 59. Minute kam dann Tobias Müller vor Jasmin Fejzic zum Kopfball, der wurde allerdings nicht so gefährlich und landete in den Armen des Keepers. Der schlug den Ball weit über das ganze Feld bis zum Mittelstürmer Lion Lauberbach. Der nahm den Ball super mit und traf zum 2:0. Zu dem Zeitpunkt schien das Spiel bereits entschieden, doch nur zwei Minuten später kam Magdeburg durch einen Treffer von Ceka wieder zurück in die Partie. Es wurde richtig spannend. Magdeburg schoss sogar noch ein Tor, das aufgrund eines Stürmerfouls zurückgenommen wurde. Doch nach 5 Minuten und 39 Sekunden Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter endlich ab. Eine Riesenstimmung entstand im Eintrachtstadion, die Braunschweiger Spieler tanzten vor den Ultras herum und feierten den Sieg.

 

 

Wer nicht nur Eintracht verfolgt, wird es wissen. Auch am gestrigen Samstag wurde es noch besser. Kaiserslautern tat uns einen riesen Gefallen und verlor gegen Borussia Dortmund. Das bedeutet, wenn Eintracht Braunschweig auch nur eins der letzten zwei Spiele gewinnt, ist der direkte Wiederaufstieg sicher.


Arian Schmidt Munoz (Klasse 5.1)