Eine bereichernde Erfahrung

Vom Besuch der französischen AustauschschĂŒler im November bis zu unserer eigenen aufregenden Reise nach Frankreich, die sich ganze vier Monate spĂ€ter ereignete.

Anreise:
Unsere Reise nach Frankreich zu unseren französischen Freunden begann am Montag. Treffpunkt war um 05:25 Uhr am Hauptbahnhof. Der erste Zug brachte uns nach Hannover und von dort aus ging es weiter nach Karlsruhe, um dann schließlich nach Paris zu fahren. In Paris mussten wir zu einem anderen Bahnhof wechseln, um den Zug nach Caen zu nehmen. Am Bahnhof in Caen angekommen, wurden wir persönlich von unseren französischen Gastfamilien abgeholt.

Erster Abend:
Im Zuhause meiner Gastfamilie wurde ich von den restlichen Familienmitgliedern herzlich begrĂŒĂŸt. Danach ĂŒberreichte ich die Gastgeschenke und wir ließen den Abend bei einem gemĂŒtlichen Abendessen ausklingen. Meine Austauschpartnerin und ich zogen uns dann in unser Zimmer zurĂŒck und ich ging relativ frĂŒh schlafen.

Ereignisse der Woche:

Dienstag: Wir besuchten gemeinsam mit einigen französischen SchĂŒler:innen den Mont-Saint-Michel, ein beeindruckendes Schloss im Wasser. Dort nahmen wir an einer FĂŒhrung teil und erkundeten das Schloss in kleinen Gruppen.

Mittwoch: Wir besuchten die Schule unserer französischen Partner:innen und nahmen am Unterricht teil. Am Nachmittag erkundeten wir die Umgebung der Schule und liefen durch die Stadt.

Donnerstag: Wir besuchten die LandungsstrĂ€nde der Normandie. Der Ausflug war sehr interessant und wir lernten viel ĂŒber die Geschichte der Region. Außerdem besuchten wir einen Friedhof.

Freitag: Am Freitag waren wir wieder in der Schule. Zusammen mit einer Freundin besuchte ich den Mathematik- und Deutschunterricht, was sehr spannend war, da ich sehen konnte, wie andere Deutsch lernen. Am Nachmittag besuchten wir in kleinen Gruppen einen Wochenmarkt neben der Schule. Am Abend fand in der Schule ein Abschiedsfest statt, das ich leider frĂŒher verlassen musste wegen der kleinen Geschwister meiner Austauschpartnerin. Trotzdem war es sehr schön und wir lachten viel in der Gruppe.

Samstag: Dies war ein individueller Tag in der Gastfamilie. Ich war mit der großen Schwester meiner Austauschpartnerin und einer Freundin der Schwester in Caen, der grĂ¶ĂŸten Stadt in der NĂ€he. Die Gegend ist eher lĂ€ndlich, daher war es lustig, dass viele aus meinem Französisch-Kurs ebenfalls in Caen waren. Wir gingen gemeinsam essen und shoppen.

Sonntagvormittag: Am Sonntag packte ich meine Sachen und die Familie brachte mich zum Bahnhof, wo ich mich von ihr verabschiedete. Einerseits freute ich mich darauf, mehr Zeit mit unserer eigenen Gruppe zu verbringen und gemeinsam nach Paris zu fahren, andererseits war ich traurig, da ich wusste, dass ich meine Austauschpartnerin und ihre Familie wahrscheinlich nie wiedersehen werde, es sei denn, wir treffen uns in den Ferien.

Paris:
Nach zwei Stunden kamen wir in Paris an. Wir stiegen in die Metro und fuhren zur Jugendherberge (auf Französisch: Auberge de jeunesse). Dort richteten wir uns ein und gingen gegen 20 Uhr in Richtung Eiffelturm, der am Abend wunderschön leuchtete.

Und das haben andere SchĂŒler:innen zum Austausch zu sagen:

„Es war sehr schön, die französische Kultur kennenzulernen. Es hat Spaß gemacht und die Familie war nett.“

„Sehr gut. Die Zeit mit meiner Austauschpartnerin und der Gruppe zu verbringen war sehr schön.“

„Es war gut. Ich habe neue Bekanntschaften gemacht und es war ein toller Austausch.“

„Ich habe mehr Konversation mit der Familie gefĂŒhrt als mit meiner Austauschpartnerin. Paris ist ĂŒberbewertet, aber der Eiffelturm war schön beleuchtet.“

 

Pia Kohlhase (9.2)

 

Aufrufe: 28